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Um als Klinik die bestmögliche Patientenversorgung liefern zu können, sind fähige und leistungsbereite Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eine Grundvoraussetzung. Am motiviertesten und leistungsfähigsten ist gesundes und zufriedenes Personal – aber wie unterstütze ich als Führungskraft die Gesundheit meiner Mitarbeitenden am besten?

Gesunde Teamleader führen gesund

Gesunde Führung wird in vielen Organisationen bereits im Alltag praktiziert. Dabei geht es sowohl um die Führung auf Unternehmensebene als auch um die der Pflegekräfte und die Selbstführung der Führungskraft – denn: Gesunde Vorgesetzte fördern die Mitarbeitergesundheit. Studien zeigen, dass in Organisationen, in denen Vorgesetzte auf ihre eigene Gesundheit achten, das Personal um 8 % bessere Werte im Bereich der psychischen Gesundheit zeigen als in anderen Organisationen. Zudem wird dort die Führungskompetenz des Managements um 62 % positiver eingeschätzt.

Erste Schritte in Richtung ‚Gesunde Führung‘

Gesunde Selbstführung: Führungskräfte haben eine Vorbildrolle. Wenn Sie sich selbst gesund führen und auf Ihre eigene Gesundheit achten, schaffen Sie Vertrauen und wirken glaubwürdiger.

Führung als Vorbildrolle: Schaffen Sie in Ihrer Vorbildrolle eine gesunde Performancekultur. Die Anforderungen an Ihre Mitarbeiter sollten nicht die verfügbaren Ressourcen übersteigen. Sprechen Sie mit Ihrem Team über ihre Erwartungen, Anforderungen und Ziele.

Kommunikation im Team: Fördern Sie die Kommunikation innerhalb Ihres Teams. Schulungen zu Konfliktmanagement und Teambildung helfen außerdem dabei, Misskommunikation und Teamkonflikte vorzubeugen oder zu reduzieren.

Achtsamkeit und Wertschätzung: Lob und Wertschätzung spielen eine wichtige Rolle für das mentale und soziale Wohlergehen. Regelmäßige Feedbackgespräche innerhalb Ihres Teams, um über Erfolge und zukünftige Ziele zu sprechen, helfen dabei, eine Kultur der Wertschätzung zu etablieren.

Zeitmanagement: Führungskräfte sollten darauf achten, dass Aufgaben so verteilt sind, dass die Mitarbeitenden weder unter- noch überfordert sind. Zeitmangel führt zu Stress, sinkender Motivation, Unzufriedenheit und schlussendlich zu schlechterer Leistung und Fehlern. Eine aktive Beteiligung der Pflegekräfte an der Dienstplanerstellung hilft zum Beispiel, die Planung und somit das Zeitmanagement zu verbessern.

Arbeitsumfeld des Klinikpersonals: Das Arbeitsumfeld und die verwendeten Arbeitsmittel spielen eine wichtige Rolle in der Gesundheit des Klinikpersonal. Eine Pflegedienstleitung verbringt zum Beispiel einen Großteil ihrer Zeit damit, Dienstpläne zu schreiben. Eine Software mit hoher Planungsautomatik reduziert den Aufwand der Dienstplanerstellung auf ein Minimum – so bleibt mehr Zeit für Mitarbeiterführung und Patientenversorgung. Die Motivation und Zufriedenheit des Personals steigt.