Covid-19 hat im Jahr 2020 unser Leben in vielerlei Hinsicht auf den Kopf gestellt – privat, beruflich und wirtschaftlich. Im Gesundheitswesen waren die Auswirkungen zweierlei: Einerseits zeigte sich immenser Druck auf das medizinische Personal und Personalplanung in Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen, auch aufgrund der Tatsache, dass Pflegepersonaluntergrenzen ausgesetzt wurden um mit der akuten Situation umgehen zu können. Andererseits zeigte sich dadurch auch, wie wichtig die Menschen sind, die in Gesundheitseinrichtungen täglich ihren Dienst versehen und welche Auswirkungen der Fachkräftemangel hat, der sich über Jahre entwickelt hat.

Kliniken haben auf den zusätzlichen Ressourcenbedarf reagiert, indem elektive Behandlungen ausgesetzt und verschoben wurde – nun, da die Versorgung auch abseits der Notfälle und Covid-19 wieder hochgefahren wird, stellt sich vielen die Frage wie die optimale Personaleinsatzplanung nun aussieht. Das trifft insbesondere im Fall einer zweiten Welle zu. Eine Erhöhung des Personalschlüssels ist aufgrund eingeschränkter Budgets und des landesweiten Fachkräftemangels häufig keine Option.  

Personalmangel und -engpässe wirken sich mehrfach aus: Einerseits entsteht ein hoher Druck auf Mitarbeiter trotz des Mangels die bestmögliche Versorgung zu gewährleisten. Studien haben gezeigt dass sich dadurch die Ausfallzeiten erhöhen, da Mitarbeiter, wenn sie Engpässe im Team voraussehen, mit einer höheren Wahrscheinlichkeit nicht zur Arbeit kommen. Dadurch entsteht ein weiter erhöhter Druck auf die Einsatzplanung, die diese Lücke rasch wieder beseitigen muss. Und im Endeffekt leidet die Versorgung der Patienten aufgrund des Personal- und Zeitmangels.

Wo schon lange vor der globalen Pandemie die Rufe nach mehr Ressourcen laut waren, wurden diese durch Covid-19 weiter verstärkt. Die Gewerkschaft Verdi hat in einem Positionspapier die ersten Lehren aus der Krise behandelt und dabei die – wohl unbestrittene – Wichtigkeit der Versorgungsqualität im Gesundheitswesen betont. Bedarfsgerechte Personalbemessung und auch Digitalisierung dürften wohl in Zukunft die Schlagworte sein. 

Solange nicht ausreichend Fachkräfte verfügbar und zeitgemäßere Verordnungen beschlossen sind, ist es für die Verantwortlichen in der Personaleinsatzplanung im Gesundheitswesen von oberster Priorität, die richtigen Mitarbeiter zur richtigen Zeit am richtigen Ort einsetzen und Engpässen effizient und rasch entgegentreten zu können. Mit der SafeCare-App von Allocate ist genau das möglich – ein grafischer Live-Überblick über alle Stationen und die Übersicht über mögliche Unter- oder Überbesetzung zu jeder Zeit ermöglichen rasches und effizientes Handeln, was wiederum die Mitarbeiterzufriedenheit stärkt und eine hohe Versorgungsqualität sicherstellt.  

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